Vereinspokal 2019 – 1.Runde

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1.Runde

Herbert Luttmann – Wilhelm Böttcher 106:92

Lena Hoogen – Björn Hoogen 103:91

Dieter Neuhäuser – Wilfried Schlüter 97:95

Ingo Hoogen – Ruth Zschäpe 95:89

Markus Möller – Erik Dettmer 96:90

Freilos: Sven Dunker (TV) , Jens-Bob Zschäpe , Jens Rechenmacher

Auslosung Viertelfinale

Sven Dunker (TV) – Ruth Zschäpe

Jens-Bob Zschäpe – Wilfried Schlüter

Erik Dettmer – Wilhelm Böttcher

Björn Hoogen – Jens Rechenmacher

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+++ Die Minigolf-Bundesliga zu Gast in Osnabrück – Teil 6 +++

Interview mit Bundestrainer Michael Koziol

Diese Chance wollten wir nutzen und haben uns vorab einmal mit Bundestrainer Michael Koziol, der auch aktiv beim BGS Hardenberg-Pötter spielt unterhalten.

Michael KoziolMichael, es freut uns sehr, dass du dir Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu beantworten. Kannst du dich mit ein paar Sätzen kurz vorstellen für die Leute, die dich noch nicht kennen!

(MK) Meine Wurzeln habe ich im hessischen Bad Hersfeld. Dort habe ich 1983 mit dem Minigolfsport begonnen. Als kleiner Club in Hessen, weit entfernt vom eigentlichen Minigolfgeschehen haben wir uns in den 90-zigern auf den Weg gemacht Bad Hersfeld im Minigolfsport bekannt zu machen. Hier haben wir u.a. den damaligen DBV Pokal gewonnen. Es entstand einer der heute meist gesuchten Bälle, derBoF DPS 1995 MGC Bad Hersfeld. Der erste Ball ofFame für einen Pokalsieger.

Im Jahr 2000 habe ich dann den sogenannten „nächsten Schritt“ gemacht und bin zum MSC Bensheim Auerbach gewechselt, den ich aber bereits 2002 nach der zweiten Saison in Richtung BGS Hardenberg Pötter verlassen habe, wo ich bis heute spiele.

Seit 2011 bin ich mit Tanja ehemals Pschererverheiratet, die ebenfalls viele Jahre im Minigolfsport erfolgreich war.
Im Hauptberuf bin ich Bundespolizist. Hier hat es mich immer weiter Richtung Süden gezogen. Nach 13 Jahren Frankfurter Hauptbahnhof bin ich mittlerweile in München am dortigen Hauptbahnhof gelandet, wo ich meinen Dienst in der Führungsgruppe verrichte.

Was begeistert dich am Minigolfsport allgemein und an der Aufgabe als Bundestrainer?
(MK) Da gäbe es viel, aber auch genau das ist es vielleicht – denke ich.
Am Besten beschreibe ich es mit der Vielfalt, die der Sport bietet. Vor allem, wenn man ihn als solchen versteht und auch lebt.
Zum Job des Bundestrainers bin ich gekommen, als 2005 Peter Klaus kurz vor der WM in Steyr überraschend verstorben ist.

Da hier Bedarf bestand, war es mir eine Ehre das damals zu übernehmen. Schnell wurde mir klar, dass die Aufgabe, so wie ich sie interpretiere, sehr zeitaufwendig sein wird.
Nach zwei Einsätzen im Nationalteam 2000 und 2002 musste ich damit abschließen. In meinem Vereinsteam wollte ich aber weitermachen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, halte ich es nach wie vor als Vorteil mitten im Geschehen zu sein. Aktuell passt auch meine Leistung noch und ich kann mit den Jungen einigermaßen mithalten.
Mich interessiert es, den Sport weiter zu entwickeln, Analyse und Auswertungssysteme zu optimieren, die Spieler in der Vorbereitung eines Wettkampfes psychologisch zu beeinflussen und zu steuern, um am Ende das Optimum heraus zu holen.
Da ich bereits 2005-2007 eine erste Amtszeit hatte und nun seit 2012 bis heute einige Spielerinnen und Spieler in der Nationalmannschaft erlebt habe, kann ich sagen, dass es am meisten Spaß macht die Entwicklung der jungen Spieler zu begleiten. Das geht meistens über den Sport hinaus, was eine tolle Sache ist.

Nachdem nun Walter Erlbruch und Alexander Geist ihre Nationalmannschaftszeit beendet haben, stellt sich die Aufgabe das junge Herrenteam in der Weltspitze zu halten. Im Damenbereich ist das in den vergangenen Jahren bereits gelungen, was mich sehr stolz macht. An dieser Stelle ist natürlich auch meinem Trainerteam zu danken, ohne das dies nicht geklappt hätte.
 

Die neue Saison steht vor der Tür und der 1.Spieltag steht auf der Betonanlage des VfB Osnabrück an. Welche Erfahrungen hast du auf dieser Anlage und was erwartest du vom ersten Spieltag?
(MK) Meine persönlichen Erfahrungen in Osnabrück sind bei 0,0 %, da ich die DM 2010 nicht mitgespielt habe und die Anlage nicht gerade in nächster Nachbarschaft liegt 😉
Da sich unser Team in der Nordbundesliga aus Spielern aus Prag, Brno, Stuttgart und München zusammensetzt und unsere durchschnittliche Anreise bei 700 Km einfach liegt, müssen unsere Spieler aus dem „Norden“ die Vorarbeit übernehmen.

Harald und Walter Erlbruch haben 2010 die DM gespielt und waren jetzt bereits zweimal zum Training in Wallenhorst. Das setzt natürlich viel Vertrauen voraus. Da wir dies aber seit Jahren so praktizieren, kann man von einem „running System“ sprechen. Die Anreise ist für Donnerstagabend geplant.

Da wir über viele Einzelkönner im Team verfügen und die Leute dieses Jahr bereits alle mindestens ein Turnier gespielt haben, gehe ich relativ entspannt in den ersten Spieltag. Zumal es zum Beginn des Jahres auch immer so ist, dass die anderen Bundesligisten meistens noch etwas brauchen, um aus den Startlöchern zu kommen.

Du selber spielst aktiv beim BGS Hardenberg-Pötter. Wie laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart bei dir?
(MK) Ich benötige immer relativ viel Training nach einer langen Pause, um wieder rein zu kommen. Ich habe deshalb dieses Jahr bereits 3 Hallenturniere in Wolnzach (Holzbelag), Mannheim Sandhofen (Eternit) und Decin (Filz) gespielt. Die Ergebnisse waren teilweise noch sehr holprig, schärfen aber auch die Sinne und ich weiß wo ich ansetzen muss.

Neben der koordinativen Komponente lege ich mit zunehmenden Alter (48) immer mehr Wert auf körperliche Fitness. Da ich von Hause aus eher zu Kategorie „robuster Kreisläufer“ (Handball ist meine zweite Leidenschaft, leider nur noch am TV) gehöre, bedeutet das immer viel Disziplin für mich.

Den Winter verbringe ich oft im Fitness Studio und investiere viel Zeit in Stabilität und Ausdauer. Da körperliche Fitness ebenfalls von meinem Arbeitgeber eingefordert wird, habe ich hier gute Möglichkeiten dies auch im Dienst zu erledigen.

Wie hoch ist dieRelevanz der Liga aus deiner Sicht als Bundestrainer?
(MK) Das aktuelle System bietet den Sportlern die Möglichkeiten einiges auszuprobieren. Sie können unterschiedlich an die Wettkämpfe herangehen und sich sogar ab und an mal eine Auszeit gönnen. Am Ende des Tages zählt aber das Ergebnis bei der DM. Die Spieltage als Qualiturniere sehe ich zur Einschätzung der Leistungsfähigkeit kritisch und wollte das Bundesligasystem wieder verändern.

Das neue Wertungssystem nach dem nach jeder Runde Punkte vergeben werden,habe ich auf den Weg gebracht, um wieder etwas mehr Schwung in die Spieltage zu bringen. Die Hoffnung ist, dass sich durch mehr Entscheidungen mehr Spannung ergibt und die Teams mit mehr Motivation in jede einzelne Runde starten.

Vom 23.-27.10.2019 stehen in Zhouzhuangzum ersten Mal die Weltmeisterschaft in China an.Ab wann laufen für dich die Vorbereitungen und welche Erwartungen hast du an diese WM?
(MK) Am zweiten Februar Wochenende haben wir mit einem Kick Off Lehrgang mit 14 Sportlerinnen und Sportlern in Mannheim Sandhofen mit der Vorbereitung auf die WM begonnen.
Die Saison ist lang und die Herausforderung groß. Es erwarten uns komplett neu gebaute Anlagen und ein ungewohntes Umfeld. Außerdem hat das Herrenteam einige Änderungen aufzuweisen.
Da ich uns im Vergleich zu anderen Nationen gerade im Bereich des Austrainierens von neuen Anlagen und der Analyse für sehr gut halte habe ich Hoffnung, dass wir hier Vorteile haben.
Hier zähle ich vor allem auf ein sehr starkes Trainerteam mit Patrick Bothmann, Alex Junkermann, Sebastian Kube und Sebastian Peffer.

Den Schritt der WMF erstmals die WM außerhalb Europas auszutragen halte ich für richtig, allerdings für die kleinen Nationen für kaum machbar. Nehmen doch schon heute Portugal oder Italien nur teil, wenn die Meisterschaften in ihrem Land stattfinden. Da wird es trotz Subventionen für viele Nationen ziemlich eng.

Bei der Turnierorganisation durch die WMF, erhoffe ich mir, mit den nun zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln eine professionelle Umsetzung.
Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass sich der Sport in den nächsten Jahren seinen eigenen Weg sucht, und sich vielemehr auf witterungsunabhängige Minigolfhallen konzentrieren. Hier zeichnet sich aus meiner Sicht ein kleiner Trend ab.

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+++ Die Minigolf-Bundesliga zu Gast in Osnabrück – Teil 5 +++

Heute mit Harald Erlbruch

Diese Chance wollten wir nutzen und haben uns vorab einmal mit Bundesligaspieler Harald Erlbruch vom BGS Hardenberg-Pötter unterhalten.

Harald ErlbruchKurze Info zu Harald Erlbruch:

  • mehrmaliger Welt-, Europa-, und Deutscher Meister (im Einzel-, und Teamwettbewerb)
  • aktuell auf Platz 10 der Deutschen Rangliste
  • über 20 Jahre Nationalspieler für Deutschland (bis 2014)

 

Harald, es freut uns sehr, dass du dir Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu beantworten. Die neue Saison steht vor der Tür und der 1.Spieltag steht auf der Betonanlage des VfB Osnabrück an. Welche Erfahrungen hast du auf dieser Anlage und was erwartest du vom ersten Spieltag (ergebnistechnisch)?Hardenberg-Pötter

(HE) Die Erfahrungen „beschränken“ sich auf die deutschen Meisterschaften aus dem Jahr 2010. Also schon ein wenig her, das wir diese Anlage gespielt haben. Was ergebnistechnisch möglich sein wird kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht einschätzen, dafür sind die Trainingserfahrungen bislang zu gering. Aber ich denke schon, das wir die ein oder andere Runde um 24/25 erwarten können.

Wie schätzt du persönlichdie Betonanlage in Osnabrück ein?

(HE) Wir waren jetzt einmal zum Training und es wirkt so, dass die Anlage zu 2010 sich nicht elementar verändert hat. Wenn es gelingt keine Fehler zu machen, so wird schon ein gutes / sehr gutes Ergebnis möglich sein.

Wie laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart?

(HE) Wie gesagt waren wir einen Tag bereits in Wallenhorst und ansonsten habe ich 2 Hallenturniere gespielt. Das Wochenende vor dem Spieltag wird dann zur intensiven Vorbereitung auf den Spieltag genutzt.

Wie schaut der Kader für die neue Saison aus, gab es Verstärkungen oder Abgänge bei euch?

(HE) Wir werden mit den gleich 7 Spielern des Vorjahres an den Start gehen.

Was sind eure Ziele und Erwartungen als Mannschaft für die neue Saison?

(HE) Die Ziele für 2019 sind identisch mit den Zielen der Vorjahre. Eine gute Bundesligasaison spielen um dann gut vorbereitet in die deutschen Meisterschaften zu starten um den Titel zu verteidigen. Das Hauptziel ist natürlich der Europa Cup im österreichischen Voitsberg. Dafür ist aber die Titelverteidigung notwendig.

Was sind deine persönlichen Ziele für diese Saison?

(HE) Die persönlichen Ziele entsprechen den Zielen mit der Mannschaft.

Wie schätzt du die Mannschaften aus Göttingen,  Dormagen-Brechten und vom Niendorfer MC für die neue Saison ein?

(HE)  Ich bin gespannt wie Brechten in die Saison starten wird, da sie im letzten Jahr eine überraschend schwache Bundesligasaison hatten. Bei Niendorf erwarte ich schon eine Steigerung und bin gespannt wie Youri einschlagen wird. Göttingen und Brechten II werden sicherlich die ein oder andere Überraschung bieten, aber ich denk das diese beiden Mannschaften mit dem Kampf um die ersten 3 Plätze keine große Rolle spielen werden (aber mal abwarten was so Einschätzungen wert sind)

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+++ Die Minigolf-Bundesliga zu Gast in Osnabrück – Teil 4 +++

Heute mit Sebastian Heine (Brezel)

Diese Chance wollten wir nutzen und haben uns vorab einmal mit Bundesligaspieler Sebastian Heine vom MGC Dormagen-Brechten I unterhalten.

Sebastian HeineSebastian, es freut uns sehr, dass du dir Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu beantworten. Magst du uns kurz was über dich erzählen!

Sebastian Heine, besser bekannt als Brezel. Ich spiele Minigolf seit 15 Jahren, anfangs in Wesel bin ich Ende 2015 nach Dormagen gewechselt. Dort mit der 1. Mannschaft konnte ich schon einige Erfolge verbuchen bei Deutschen Meisterschaften. Zudem bin ich Nationalspieler und dort mit dem Herrenteam noch ungeschlagen seit meinem ersten Einsatz 2016 in Portugal.Vereinswappen_Dormagen-Brechten_

Die neue Saison steht vor der Tür und der 1.Spieltag steht auf der Betonanlage des VfB Osnabrück an. Welche Erfahrungen hast du auf dieser Anlage und was erwartest du vom ersten Spieltag (ergebnistechnisch)?

Meine einzige Erfahrung auf der Anlage befasst sich mit der DM 2010. Natürlich wollen wir wieder vorne mitspielen mit dem Team, doch vor allem auf Beton hat sich die letzten Jahre gezeigt in der Bundesliga, das die Ergebnisse sehr tief ausfallen können.

Wie schätzt du persönlichdie Betonanlage in Osnabrück ein?

Schwer zu sagen da ich keine genauen Erinnerungen mehr an 2010 habe, aber so viel ich weiß eine gut zu spielende Anlage mit ein paar kleinen Herausforderungen.

Wie laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart?

Eigentlich wie immer, hier und da ein Turnier spielen (Mannheim, Decin, Eupen etc.) Der ein oder andere hat auch schon einen Länderkampf hinter sich. Ansonsten ein bisschen am Schläger und Griff tüfteln.

Wie schaut der Kader für die neue Saison aus, gab es Verstärkungen oder Abgänge bei euch?

Alles beim Alten.

Was sind eure Ziele und Erwartungen als Mannschaft für die neue Saison?

Gut und konstant spielen, versuchen den ein oder anderen Nadelstich zu setzen und uns natürlich für die DM in Witten zu qualifizieren. Da wie immer das Ziel Treppchen so weit oben wie es geht.

Was sind deine persönlichen Ziele für diese Saison?

Unterscheiden sich gar nicht so viel von der der Mannschaft. Gute Ergebnisse spielen, konstant spielen. Eine gute DM mit dem Team spielen sowie mich für die WM in China empfehlen.

Wie schätzt du die Mannschaften aus Göttingen,  Harderberg-Pötter und vom Niendorfer MC für die neue Saison ein?

Hardenberg wird natürlich als Favorit gehandelt, doch waren wir es die sie in den letzten Jahren schonmal ärgern konnten das ein oder andere Mal. Da wollen wir wieder ansetzen. Bei Niendorf wird interessant zu sehen sein ob sie den Schwung der letzten Saison weiter führen können. Göttingen wird sich mit Dormagen denke ich wieder hinten herum kämpfen obwohl sie letztes Jahr auch gezeigt haben das sie hier und da mithalten können.

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Die Minigolf-Bundesliga zu Gast in Osnabrück – Teil 3

Heute mit Florian Wietz

Diese Chance wollten wir nutzen und haben uns vorab einmal mit Bundesligaspieler Florian Wietz vom Niendorfer MC unterhalten.

Florian Wietz

Florian Wietz

Florian, es freut uns sehr, dass du dir Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu beantworten. Magst du uns kurz etwas über dich erzählen!

(FW) Ich spiele seit 1987 Minigolf beim Niendorfer MC.

Größte Erfolge:
– 1987: Sieger beim Publikumsturnier in Kiel-Mettenhof
– 2015 deutscher Meister Matchplay
– 3. in der Bundesliga mit dem Team 2013/2014Niendorfer MC

Die neue Saison steht vor der Tür und der 1.Spieltag steht auf der Betonanlage des VfB Osnabrück an. Welche Erfahrungen hast du auf dieser Anlage und was erwartest du vom ersten Spieltag (ergebnistechnisch)?

(FW) Erst mal vielen Dank für das Interesse! Ich habe im Jahr 2010 die Deutsche Kombi Meisterschaft im Nettetal mitgespielt & bin damals recht gut mit der Anlage klargekommen. Damals hatten wir allerdings in etwa 30 Grad, die wir ja wahrscheinlich Ende März eher nicht erwarten können. Die Anlage lässt sich meines Erachtens sehr gut spielen & ich tippe bei gutem Wetter auf einen Teamschnitt von unter 27,5 bei dem Siegerteam. Ich hoffe, dass wir mit unserem Team da auch möglichst nah dran kommen.

Wie schätzt du persönlichdie Betonanlage in Osnabrück ein?

(FW) Eine schöne Anlage, auf der man möglichst ohne größeren Fehler bleiben & dazu noch eine größere Anzahl von Assen im Gepäck haben sollte.

Wie laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart?

(FW) Einige Spieler von uns haben in den letzten Wochen schon Hallenturniere wie Monza (Beton), Decin (Filz) und Celle sowie Odense (Eternit) gespielt. Draußen ist es allerdings doch noch mal was anderes. Wir freuen uns, dass es jetzt wieder losgeht& hoffen auf gutes Wetter im Nettetal.

Wie schaut der Kader für die neue Saison aus, gab es Verstärkungen oder Abgänge bei euch?

(FW) Unser Kader in diesem Jahr ist so groß, dass wir bei einem Neuzugang mehr als Fußballmannschaft hätten antreten können. Zum Bedauern vieler werden wir aber dem Minigolfsport treu bleiben. Wir haben uns dieses Jahr auf die Fahne geschrieben, Randgruppen zu unterstützen und haben folgerichtig zwei nette Jungs aus Köln (Oliver Wendling / vorher Dormagen-Brechten) und Holland (Youri Bottenberg / vorher Geldrop) mit an Bord genommen.

Das Team besteht aus:

Stephan Behrens, Youri Bottenberg, Christoph Fischer, Benjamin Güth, Alexander Mrohs, Sebastian Peffer, Kris Stille, Martin Stöckle, Oliver Wendling Florian Wietz

Was sind eure Ziele und Erwartungen für die neue Saison?

(FW) Flach spielen, hoch gewinnen. Wenn das nicht klappt, Quali zur DM in Witten und dort dann Spaß haben und gut spielen.

Wie schätzt du die Mannschaften aus Dormagen, Göttingen und Harderberg-Pötter für die neue Saison ein?

(FW)  Never heard of.

Zu guter Letzt:In Minigolfkreisen werdet ihr als die Spaßtruppe schlechthin bezeichnet. Bestes Beispiel ist die Live-Songeinlage von Alexander Mrohs („Drei hoch vor Bahn vier“) vor gut drei Wochen. Was kann man diese Saison noch von eucherwarten?

(FW) Immer mit einem Bein im Gefängnis und mit dem anderen in der Irrenanstalt. Ich würde mal sagen, definitiv vielleicht einiges.

Wer den Niendorfer MC auf Facebook verfolgen möchte kann dies unter:
https://www.facebook.com/search/top/?q=niendorfer%20mc%20von%201963%20e.v.&epa=SEARCH_BOX

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Die Minigolf-Bundesliga zu Gast in Osnabrück – Teil 2

Heute mit Matthias Schröder

Vor dem Bundesligastart haben wir uns vorab einmal mit Bundesligaspieler Matthias Schröder vom MGC Dormagen-Brechten II unterhalten.

Matthias, es freut uns sehr, dass du dir Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu beantworten. Magst du uns kurz etwas über dich erzählen!

Matthias Schröder

Matthias Schröder

(MS) Ich bin im letzten Jahr 50 geworden und spiele seit 1978 Minigolf. Begonnen habe ich in Bad Oeynhausen beim KGC in der Abt.5. Später wurde daraus der KCO Löhne, der in der Abt.2 spielte. 2008 wechselte ich dann zum MGC Bad Salzuflen auf Beton und seit 2018 spiele ich für den MGC Dormagen-Brechten. Mein größter Erfolg war der Deutsche Meistertitel 2017 bei den Senioren.Vereinswappen_Dormagen-Brechten_

 

Die neue Saison steht vor der Tür und der 1.Spieltag steht auf der Betonanlage des VfB Osnabrück an. Welche Erfahrungen hast du auf dieser Anlage und was erwartest du vom ersten Spieltag (ergebnistechnisch)?

(MS) Das ist ja mehr oder weniger mein Heimspiel, ich habe hier ja schon die Deutsche Meisterschaft 2010 gespielt und ein paar weitere Turniere. In diesem Jahr werden die Punkte erstmals nach dem Ende jeder Runde vergeben, da könnte es schon mal die eine oder andere Überraschung geben.

Wie schätzt du persönlichdie Betonanlage in Osnabrück ein?

(MS) Die Anlage ist schon interessant, das gilt sowohl für die Hanglage als auch für die Bahnen an sich. Es gibt ein paar klare Ass-Bahnen und einige, wo man gute Chancen hat, aber auf Beton ist es halt immer etwas schwieriger. Grundsätzlich spiele ich aber gerne hier.

Wie laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart?

(MS) Ich habe ja den Winterpokal mitgespielt und wollte danach noch etwas die gewonnen Erkenntnisse vertiefen, doch bislang hatte mir das Wetter einen Strich da durch gemacht. Aber jetzt soll ja der Frühling kommen.

Wie schaut der Kader für die neue Saison aus, gab es Verstärkungen oder Abgänge bei euch?

(MS) Leider haben wir mit Oliver Wendling einen Leistungsträger an den Ligakonkurrenten aus Niendorf verloren. Neuzugänge hat es nicht gegeben, so gilt es in diesem Jahr mit einer geschlossen Mannschaftsleistung den Verlust von Oli auszugleichen.

Was sind eureZiele und Erwartungen als Mannschaft für die neue Saison?

(MS) Für uns geht es wie auch in den letzten Jahren einzig um den Klassenerhalt und das war im letzten Jahr schon verdammt eng. Aber auch in diesem Jahr würde uns ein Schlag reichen.

Was sind deine persönlichen Ziele für diese Saison?

(MS) Neben den Klassenerhalt in der Bundesliga, würde ich gerne eine bessere Deutsche spielen als im letzten Jahr.

Wie schätzt du die Mannschaften aus Hardenberg,  Göttingenund vom Niendorfer MC für die neue Saison ein?

(MS) Über die Klasse von der Company aus Hardenberg brauchen wir wohl nicht reden, sie sind der ganz klare Favorit für die Saison. Unsere 1. Mannschaft hat in der letzten Saison nicht immer ihre beste Leistung abrufen können, da kann man für diese Spielzeit bestimmt mehr erwarten. Die Niendorfer haben 2 Neuzugänge, die bestimmt eine Verstärkung für den Kader sein können. Göttingen wird für uns das Team sein, das es für uns zu schlagen gilt. Aber auch das wird richtig schwer werden.

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Die Minigolf-Bundesliga zu Gast in Osnabrück – Teil 1

Marcel Waleska

Marcel Waleska

Interview mit Marcel Waleska

Am 31.03.2019 startet die Bundesliga auf unserer Betonanlage im schönen Nettetal in ihre neue Minigolfsaison 2019. Viele Welt-, Europa-  und Deutsche Meister werden dann in Osnabrück zu Gast sein. Neben den Mannschaften vom MGC Dormagen-Brechten (I + II), Niendorfer MC und 1.MGC Göttingen, geht auch der Serienmeister BGS Hardenberg-Pötter, eine der erfolgreichsten Minigolfmannschaften Deutschlands an den Start.

Diese Chance wollten wir nutzen und haben uns vorab einmal mit Bundesligaspieler Marcel Waleska vom 1.MGC Göttingen unterhalten.MGC göttingen

Marcel, es freut uns sehr, dass du dir Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu beantworten. Magst du uns kurz etwas über dich erzählen!

(MW) 22 Jahre, wohnhaft in Kassel, beschäftigt als Disponent bei einem Automobil Zulieferer

Die neue Saison steht vor der Tür und der 1.Spieltag steht auf der Betonanlage des VfB Osnabrück an. Welche Erfahrungen hast du auf dieser Anlage und was erwartest du vom ersten Spieltag (ergebnistechnisch)?

(MW) Leider ist mir eure Anlage noch nicht bekannt. Ich habe aber von einigen Mannschaftskollegen, die bereits Erfahrungen auf der Anlage gesammelt haben, ein positives Feedback erhalten. Ich hoffe, dass unsere Mannschaft am ersten Spieltag ergebnistechnisch den ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen kann.

Wie laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart?

(MW) Durch einige Trainingseinheiten im Winter, insbesondere bei dem 24 Stunden Turnier in Decin (CZ), konnte ich mich für die kommende Saison vorbereiten und etwas in Form bringen.

Wie schaut der Kader für die neue Saison aus, gab es Verstärkungen oder Abgänge bei euch?

(MW) Wir mussten leider zwei Abgänge (Lars Hasse & Christian Roselieb) verschmerzen, konnten aber mit Patrick Barz einen jungen und talentierten Spieler für den MGC Göttingen gewinnen.

Was sind eure Ziele und Erwartungen als Mannschaft für die neue Saison?

(MW) In erster Linie wollen wir die Relegation in diesem Jahr vermeiden. Wenn es gut läuft, können wir dann nochmal über neue Ziele reden.

Was sind deine persönlichen Ziele für diese Saison?

(MW) Ich möchte meine Form stabilisieren und zu alter Stärke finden, um für unser Team endlich wieder gute und konstante Ergebnisse zu erspielen.

Wie schätzt du die Mannschaften aus Hardenberg, Dormagen-Brechten I+II und vom Niendorfer MC für die neue Saison ein?

(MW) Ich schätze es wird das alt gewohnte Bild sein: Die Hardenberger werden die gejagten sein und Dormagen und Niendorf werden versuchen sie hin und wieder ärgern zu können. Vielleicht können wir an einem sehr guten Tag auch mal ein Wörtchen mitreden.

 

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Es geht wieder los…die nächste Landesliga-Saison steht vor der Tür!!!

vfb_wappen_gerastertAn diesem Wochenende startet die neuformierte 1.Mannschaft des VfB Osnabrücks mit dem Heimspieltag auf Abt.2 im schönen Nettetal in ihre neue Landesliga-Saison. Neben dem VfB gehen die Teams vom KSV Baltrum, MGC Bad Salzuflen, Gut Schlag Gladbeck und Essener Blau Gold an den Start.

Leider hat der VfB aus dem aktuellen Kader drei Abgänge zu verzeichnen, die es jetzt zur neuen Saison zu kompensieren gilt. Dank des schönen Wetter wurde in den letzten Tagen aber intensiv trainiert und man geht gut vorbereitet in die neue Saison.

Wir werden euch am Wochenende mit Live-Ergebnissen und Bildern vom Spieltag versorgen.

Wir wünschen allen Mannschaften „Gut Schlag“ und „Viel Erfolg“

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Winterpokal 2019 geht zu Ende!!!

vfb_wappen_gerastert+++ Abschlussbericht zum 4.Osnabrücker Winterpokal……….eine tolle Entwicklung +++

Was ehemals als Winterüberbrückung gedacht war, entwickelt sich weiter positiv.
Früher trafen wir uns jeden Sonntag im Winter vereinsintern zum Winterpokal. Dabei kam es gar nicht so sehr auf die Ergebnisse an, vielmehr traf man sich zum Quatschen und Austauschen und so nebenbei spielte man halt ein paar Runden.

Dann kam man auf die Idee, zumindest für die Osnabrücker Vereine einen gemeinsamen Winterpokal zu schaffen. Der Hintergedanke war hierbei schon etwas vorteilsbedingt, denn da die Spielorte sich abwechselten, war man nicht mehr alleine für die Bahnen- und Platzsäuberung zuständig. Sie wurde aufgeteilt. Da sich dieses Projekt sehr schnell zerschlug, wollten wir den eingeschlagenen Weg, mit der Öffnung für andere Vereine weitergehen.

Im nachhinein war diese Idee, der Anfang einer Erfolgsstory. Hierzu etwas Statistik.
Im Winterpokal 2015/2016 hatten wir je Spieltag durchschnittlich 17 Spieler. Im Winter 2016/2017 waren es schon 24, im Winter 2017/2018 etwas mehr, nämlich 25, und im jetzt abgelaufenen Winterpokal 2018/2019 die Rekordteilnahme von durchschnittlich 34 Spieler je Spieltag.

Und wäre das Wetter nicht mehrfach so schlecht gewesen, wären es wahrscheinlich sogar noch mehr gewesen. Doch dies sind nur Zahlen, hinter denen sich so viel menschlich Tolles verbirgt. 2 Beispiele stellvertretend für alle. Da ist Matthias Dahrendorf aus Lurup, bei Hamburg. Über 200 Km Anfahrt an jedem Spieltag für 2 Runden Minigolf.
Und da sind Sven Klaus und Liana. Sie wohnen ein Stück hinter Bremen. Sie fahren bereits 7 Uhr morgens los, da sie noch mit der Fähre über die Weser übersetzen müssen. Pünktlich und gutgelaunt sind sie bei jedem Spieltag mit dabei.

Bei so viel Freude und Begeisterung, und so viel entgegen gebrachter Wertschätzung, macht es einfach große Freude diesen Winterpokal alle 14 Tage zu organisieren. Da stellt sich die Frage , was macht diesen Winterpokal so beliebt, vielleicht sogar einzigartig ?
Sicherlich sind es erstmal die Spieler und Spielerinnen, die sich da zusammen gefunden haben. Eine eingeschworene Gruppe, wo sich jeder auf jeden freut. Hinzu kommt das gesamte Ambiente. Auch wenn es nur die kleine Hütte zum Unterstellen bei schlechtem Wetter gibt………..egal, Stimmung und Spaß sind garantiert. Desweiteren gibt es immer etwas zu Essen. Mal wird gegrillt, dann sind es mal leckere Hot Dogs oder auch J.B.‘s sagenumwobene Pizzasuppe. Ein wichtiger Bestandteil ist sicher auch, dass an jedem Spieltag im Anschluss ein Sonderspiel gespielt wird.

Da gibt es mal Minigolfbingo , Minigolfkegeln oder Torwandschießen mit Schläger und Minigolfbällen. Hierbei können jedes Mal zusätzlich noch schöne Preise gewonnen werden. Alles in Allem ein schöner, runder, geselliger Sonntag.

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Winterpokalsieger 2019 Sven Dunker

Minigolf wird aber auch gespielt. Und natürlich ist der Ehrgeiz bei vielen nicht zu unterschätzen. Schließlich geht es nicht nur um Tagessiege, vielmehr gibt es da noch den Titel des Winterpokal-Gesamtsiegers.
Diesen sicherte sich eindrucksvoll Sven Dunker vom VfB Osnabrück. Vom ersten Spieltag an führte er den Wettkampf an, und gab diese Führung nicht wieder ab.
Durch diesen Sieg, gewann er zum dritten Mal in Folge den Osnabrücker Winterpokal.
Die weiteren Platzierten :
Matthias Schröder vom MGC Dormagen-Brechten sowie Ruth Zschäpe vom VfB Osnabrück

 

Es gab aber auch noch die Kategoriensieger .
Damen : Ruth Zschäpe VfB Osnabrück
Herren : Sven Dunker VfB Osnabrück
Jugend : Erik Dettmer-Melendez Backumer Tal Herten
Senioren 1 : Matthias Schröder MGC Dormagen-Brechten
Senioren 2 : Michael Gohl MC G.M.-Hütte

Allen Siegern , Herzlichen Glückwunsch
Allen Beteiligten wünschen wir eine tolle Saison 2019.
Und wir sehen uns garantiert wieder , in der Saison, oder beim 5. Wassermühlen-Cup am 3. Oktober,  aber spätestens beim nächsten Winterpokal.
Dabei sind neue Gesichter immer herzlichst Willkommen.

Jens-Bob Zschäpe
Sportwart VfB Osnabrück

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Arbeitsdienst auf der Eternitanlage

vfb_wappen_gerastertDer heutige sonnige Samstag wurde zum Aufbereiten und Reinemachen der Eternit-Anlage genutzt.

Neben vielen, vielen Karren Laub, die mühsam aus den Beeten entfernt wurden, wurden Bahnen (Salto und Niere) umgestellt, ausgerichtet, geschliffen und versiegelt.

Der Vorher-Nachher-Effekt ist so beeindruckend, dass wir am nächsten Samstag hochmotiviert auf der Betonanlage weiter machen werden.

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