🔥 Starker Auftritt in Lüttringhausen: Erneut Punkte für die Zweite

Der 1. Spieltag der Saison 2026 in Herten brachte nach einem spannenden Verlauf die ersten zwei Punkte auf das Konto der 2. Mannschaft des VfB.

Wir lagen zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, aber das konnte sich schnell ändern, zumal Ennepetal 2 der Gastgeber des 2. Spieltags sein würde und damit aufgrund des Heimvorteils zusammen mit Ennepetal 1 als Favoriten auf den Tagessieg gehandelt werden mussten.

Ein Bericht von Andreas Lindenblatt

Wie würden sich Herten 2 und Paderborn auf der (auch für uns) unbekannten Sterngolfanlage schlagen? Würden wir wieder in die Punkteränge kommen?

Ostern wollten wir ein wenig Regeneration betrieben, aber für Ostermontag war die Wettervorhersage „trocken und sonnig“, so dass sich die ersten drei VfB´ler für ein erstes „Kennenlerntraining“ der für uns unbekannten Sterngolfanlage getroffen haben.

Dirk, Peter und Andreas hatten drei verschiedene Pistenpläne dabei, die sich jedoch teilweise widersprachen. Es war also „Grundlagentraining“ angesagt!

Zu dritt trainiert es sich sehr gut und schnell hatten wir an den ersten Bahnen die richtigen Bälle identifiziert. Und die Vorankündigung eines gewissen „Breminho“: „Man kann dort gut spielen, aber die Anlage ist schwer, besonders der Stern“ sollte sich bewahrheiten. Bernd, danke für deine Tipps!

Breminho (links) gab Andreas noch einige Ratschläge für die Anlage im Remscheid mit auf den Weg. Keine Sorge, Geld war nicht im Spiel. Oder doch?

Schwer waren nicht die Hindernisse, sondern die zahlreichen Temposchläge. An acht bis neun Bahnen muss das Tempo exakt passen, damit der Ball in einem schönen Bogen reintrudeln kann. Es lebe der Trichter!

So kämpften wir uns also Trichter für Trichter durch das unbekannte Terrain und nach drei Stunden hatten wir einen brauchbaren Pistenplan erstellt, der als Grundlage für alle weiteren Trainings dienen würde.

Für das darauffolgende Wochenende hatte Petrus den Zeitraum für das Trainingsfenster klar umrissen: Am Samstag trocken und am Sonntag Regen. Es war daher zu erwarten, dass es am Samstag voll werden würde, wenn auch die anderen Mannschaften trainieren würden. Es hieß also: „Gaaaanz früh aufstehen und um spätestens 9 Uhr da sein!“.

Und so war es dann auch, immer wieder warten, warten, warten. Gut, dass wir die Basics im Ostertraining schon ausgekundschaftet hatten, so konnten wir durch gezieltes Training der Temposchläge viel Zeit sparen. Und so langsam stellten sich die ersten Erfolge (Runden unter 30) ein.

Diejenigen, die am Samstag nicht konnten, haben sich unter der Woche (teils sogar dafür Urlaub genommen) zum Training eingefunden und das eigene Spiel weiter verbessert. Bei so einem vorbildlichen Trainingsfleiß sollte sich dieser am Spieltag hoffentlich auszahlen.

Am Samstag, den 25.4. fand dann das finale Training (intern „Feintuning“ genannt) statt. Im Gegensatz zu Herten war es sonnig, und das kühle und sonnige Wetter sollte auch am Sonntag bestehen bleiben. Gute Voraussetzungen für die optimale Ballauswahl.

Fünf Mannschaftsplätze waren relativ schnell vergeben. Um den sechsten Platz gab es am Samstag eine spannende Ausscheidung über zwei Runden zwischen Andreas Wilke und Wolfgang Krappe, die der Erstgenannte für sich entscheiden konnte. Wolfgang hat schon mal am Mannschaftsplatz geschnuppert und wird in Paderborn zu seinem ersten Einsatz kommen. Training und Fleiß zahlen sich halt langfristig aus.

Nach Berücksichtigung der Trainingseindrücke in Lüttringhausen nominierte Mannschaftsführer Andreas Lindenblatt diesmal folgende Spieler für den 2. Spieltag:

1. Hartmut Werft
2. Dieter Neuhäuser
3. Andreas Wilke
4. Dirk Niehaus
5. Peter Dettmer
6. Andreas Lindenblatt
7. Wolfgang Krappe
8. Kirsten Krappe
9. Martin Schmitz

Dieter ist dabei! Ob er gleich trifft?

Am Sonntagmorgen war es kühl und bewölkt und die Bälle mussten sehr gut gewärmt werden. Die Mannschaften waren bereits eine Stunde vor Turnierbeginn vor Ort um noch die letzten 5% auszutrainieren. Alle waren sehr gespannt, ob sich der Eindruck vom 1. Spieltag wiederholen würde oder ob sich andere Teams in den Vordergrund spielen.

Klar war, dass die beiden Mannschaften aus Ennepetal mit dem Heimrecht einen Vorteil haben, aber wie groß würde dieser sein? Unser Ziel war schnell formuliert: Bloß nicht Letzter werden und weitere Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Platz 4 sollte möglich sein, Platz 3 wäre ein Riesenerfolg! Mit dieser Ansage ging es also los.

Runde 1:
Ennepetal 1 legte los wie die Feuerwehr und spielte eine 138er Runde (Schnitt 27,6). Knapp dahinter dann Herten 2 mit 140 Schlag und dann schon der VfB Osnabrück 2 mit 143 Schlag. Wow, das ging ja prächtig los. Dirk, Peter und Andreas L. spielten jeweils grüne Runden und hielten uns aussichtsreich im Rennen. Paderborn mit 151 und Gastgeber Ennepetal 2 mit 158 waren schon ein paar Schläge dahinter.

Runde 2:
An der Spitze wurde weiter gepuscht. EN 1 steigerte sich auf 132 Schlag (Schnitt 26,4!!) und auch Herten 2 konnte nochmal auf 136 Schlag steigern. Der VfB hielt dagegen und konnte sich ebenfalls auf 140 Schlag verbessern und Paderborn weitere 5 und EN 2 sogar 11 Schläge abnehmen. Sollten es heute vier Punkte für Platz 3 werden?

Andreas Wilke

Runde 3:
Leistungseinbruch, Pech oder gar der Störenfried (siehe weiter unten), wer weiß das schon? Nach der 140 folgte eine 154 für den VfB. Hatten wir den schönen Vorsprung jetzt verspielt? Nein! Paderborn und EN 2 spielten nur 152 bzw. 153 Schlag und konnten kaum etwas gutmachen, nochmal Glück gehabt! Mit 11 bzw. 25 Schlag Vorsprung auf Paderborn und EN 2 konnten wir in die letzte Runde starten. Nochmal volle Konzentration und dann die vier Punkte mitnehmen!

Runde 4:
Hartmut ließ es mit einer 33 gemütlich angehen, aber Dieter holte nochmal alles raus und brachte eine blitzsaubere 28 ins Ziel. Da auch Dirk und Andreas L. mit 28 und 27 gute Runden spielten, fielen die 35 von Andreas W. und die 33 von Peter nicht mehr ins Gewicht. Wir hatten es doch tatsächlich geschafft und die Paderborner Mannschaft mit 14 Schlag Unterschied und EN 2 sogar mit 23 Schlag auf die Plätze 4 und 5 verwiesen. Eine ganz tolle Mannschaftsleistung und verdiente vier Punkte für den Klassenerhalt!

v.l.n.r.: Martin Schmitz, Dirk Niehaus, Hartmut Werft, Andreas Lindenblatt, Andreas Wilke, Kirsten Krappe, Wolfgang Krappe, Peter Dettmer und Dieter Neuhäuser.

Das Endergebnis des Spieltags lautete:
1. Ennepetal 1 mit 538 Schlag (Rundenschnitt 26,9), 8 Punkte
2. Herten 2 mit 561 Schlag (28,1), 6 Punkte
3. VfB Osnabrück 2 mit 586 Schlag (29,3), 4 Punkte
4. Paderborn mit 600 Schlag (30,0), 2 Punkte
5. Ennepetal 2 mit 609 Schlag (30,5), 0 Punkte

Das Gesamtergebnis nach zwei Spieltagen sieht wie folgt aus:
1. Herten 2 mit 1.135 Schlag und 14 Punkten
2. Ennepetal 1 mit 1.140 Schlag und 12 Punkten
3. Paderborn mit 1.199 Schlag und 8 Punkten
4. VfB Osnabrück mit 1.208 Schlag und 6 Punkten
5. Ennepetal 2 mit 1.259 Schlag und 0 Punkten

Hier gehts zu den Ergebnissen aller Spieler: *klick*

Zu unseren Einzelspielern:
Wolfgang Krappe hat es dieses Mal knapp (noch) nicht in die ersten 6 geschafft, wird aber in Paderborn mit dabei sein und das Team unterstützen. Mit drei Runden von jeweils 31 Schlag zeigte er bereits welches Potential in ihm steckt.

Kirsten Krappe hatte ein wenig „Streit“ mit dem Stern (die gemeine Bahn 18, die wirklich schwer zu pötten war und selbst die Heimspieler zur Verzweiflung trieb!) und hat immerhin drei rote Runden (33 bis 36) gespielt. Auch hier zeigt sich die stetige Leistungsverbesserung durch den großen Trainingsfleiß.

Der Stern: Das Kryptonit des ein oder anderen Spielers!

Martin Schmitz teilte Kirsten´s Kummer am Stern, hatte aber ebenfalls eine rote Runde (35) auf der Ergebniskarte. Aus Sicht des Mannschaftsführers alles sehr erfreulich, man sieht eine positive Entwicklung!

Bester VfB-Spieler war Andreas Lindenblatt mit 110 Schlag (Rundenschnitt 27,5), gefolgt von Dirk Niehaus mit 111 Schlag. Die beste VfB-Einzelrunde spielte Andreas Lindenblatt mit 26 Schlag.

Kuriosität am Rande:
Zwischendurch musste das Turnier für 50 Minuten unterbrochen werden. „Turnierunterbrechung, wir haben Besuch!“ rief der Schiedsrichter und der Spielbetrieb ruhte. Ich dachte zunächst an einen prominenten Besuch (Aber warum gerade bei uns und in Lüttringhausen?), aber da kam er mir schon entgegen. Ein Waschbär hatte sich auf die Turnieranlage verirrt und es schien ihm zu gefallen. Er lief ein wenig hin und her und war überhaupt nicht scheu. Allerdings hatte er Schaum vor dem Mund und torkelte auch ein wenig. Irgendetwas stimmte da nicht, also besser Abstand halten. Ein Förster wurde angerufen und kam auch einige Zeit später, um den ungebetenen Turnierstörer zu entfernen. Es soll keine Ausrede sein, aber danach spielten wir unsere schlechteste Runde 😉 Foto

Fazit:
Erhofft, aber nicht eingeplant war der dritte Platz in Lüttringhausen. Wertvolle vier Punkte gegen den Abstieg konnten ergattert werden. Bei dem Trainingsfleiß und der tollen Mannschaftsleistung eine verdiente Belohnung für uns. Ennepetal 1 und Herten 2 waren einfach zu stark, wobei wir drei Runden gut mithalten konnten. Das macht uns Mut für die kommenden Aufgaben, die wir mit dem gleichen Elan angehen werden.

Der nächste Spieltag findet auf der Betonanlage in Paderborn statt. Einige von uns kennen die Anlage noch nicht, aber die alten Hasen werden ihre Erfahrung wie immer gut weitergeben. Personell müssen wir ein wenig umbauen, da Peter und Andreas W. nicht zur Verfügung stehen. Aufgrund der gezeigten Leistungen werden wir einige neue Trümpfe in die Mannschaft einbauen und eine schlagkräftige Gruppe an den Start bringen.

Man munkelt der Erste hätte dort bereits trainiert 😉 … oder Helmut?